Olé

Nun endlich ´ne neue Ausgabe von Klausis Woche. Hat lang gedauert, aber ich mußte mich erst vom Urlaub erholen.

Eigentlich wollten wir ja nach Spanien, an die Costa Brava. Als wir jedoch in Südfrankreich über die Grenze fuhren, waren wir wieder in Deutschland. Die erste Zeitschrift, die uns dort nämlich in die Hände fiel, hieß Amigos. Da aber weder meine Frau noch ich im bayerischen Beamtenstatus stehen, hielten wir uns zuerst nicht für die primäre Zielgruppe dieser Publikation.
Seite 27 beraubte uns dann schnell jeglicher Illusion, an der Costa Brava auf einen Spanier zu treffen, feierte doch in jenen Tagen „Dieter Schmidt, einer der Ureinwohner von Empuria Brava seinen 62. Geburtstag“.

Meine Frau hat übrigens im Urlaub ein neues Hobby für sich entdeckt. Als passionierter Tierhasser (seit Billy, unser Zwergkaninchen, ihr einmal in ihr linkes Ohr uriniert hat) fand sie großen Spaß daran, spanische Katzen zu überfahren. Ein wirklich schönes Hobby, verbindet es doch den ureigensten Jagdinstinkt des Menschen mit moderner Technik. Und kratzt man dann an der Autobahntankstelle Augäpfel und Fellreste vom Kühlergrill, kommt doch ein bißchen Abenteuerstimmung wie in den Marlboro-Werbespots in einem hoch.

Hobbys auf vier Rädern sind sowie eine schöne Sache. Von Heike, die seit nun fast drei Monaten in einer recycleten Bierdose ´rumfährt, habe ich ja schon erzählt.

Ein Arbeitskollege von mir, nennen wir ihn ´mal einfach Mr. Key-Sell, läßt sich gerne bei hohen Geschwindigkeiten fotografieren. Nichts kann ihn davon abhalten, auch nicht das Wissen, daß Radarfallen immer an den selben Stellen stehen. Inzwischen konnte er sogar schon den einen oder anderen Kollegen für sein Hobby begeistern. Da war es kein Thema, daß alle Kollegen zusammenlegten, um ihm einen langgehegten Wunsch zu erfüllen: eine eigene Radarfalle. Wir wissen nur noch nicht genau, ob wir sie ihm fest vor´s Haus montieren oder ihm ein mobiles Gerät kaufen sollten, das er dann sogar z. B. in den Urlaub oder auf Geschäftsreisen mitnehmen kann.

Diese Anlagen stehen zur Auswahl, und wir würden uns natürlich freuen, wenn Sie uns – per mail oder Gästebucheintrag – schreiben würden, welche wir ihm schenken sollen. Oder was halten Sie von einem netten Abend mit einer Politesse?

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